Samstag, 27. Januar 2018

Heute hier morgen dort!


Zurück von unserem Kerala Urlaub ging die Reise gleich weiter. Nach einer Nacht im Office in Kotdwar fuhren wir die 1 ½ stündige Huppelpistenfahrt nach Ashadeep, um unsere restlichen Sachen zu holen und unsere Tonnen an Souvenirs und Geschenken, die wir in Kerala gekauft hatten, dort zu lassen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir also zurück in die vertrauten Gemäuer die sich mittlerweile wie ein zweites Zuhause anfühlen. Erst einmal angekommen wollten wir gar nicht mehr gehen. Strahlende Kinder die auf einen zu rennen, einen an die Hand nehmen und anfangen auf Hindi zu plappern, erwärmen einem das Herz und kann man nicht gleich wieder verlassen. Noch besser fühlten wir uns, als wir das Hindi sogar verstanden.

Doch die Pläne standen und ein neues Abenteuer wartete auf uns. Und so machten wir uns schweren Herzen erneut auf den Weg.
Es ging über die Huppelpiste zurück nach Kotdwar. Am nächsten morgen befanden wir uns mit zwei Pfarrern und zwischen zwei Nonnen zu viert auf die Rückbank gequetscht, im Auto nach Kilkileshwar im Himalaya.
Mittlerweile haben wir uns an die schmalen eng gewundenen Straßen die sich durch die Berge schlängeln gewöhnt, doch bei den Nonnen sah das anders aus und wir mussten alle 500 m anhalten. Diese Gelegenheit nutzen die Pfarrer auch gerne mal um Selfies zu machen.

Abgesehen davon war es aber eine amüsante Fahrt, mit viel Gesang ,einer hitzigen Diskussion ob Gott männlich ist oder kein spezifisches Geschlecht hat und einem Pfarrer der versuchte mit zwei Bonbons im Mund amerikanischen Akzent nachzuahmen. Aus Mangel an Hindi Liedern stimmten wir fataler weise ein paar Rosenkranzlieder an, worauf eine halbstündige Rosenkranzbeteinheit folgte.

Dieses mal war auch das Glück auf unsere Seite und wir konnten zum ersten mal die weißen Schneegipfel des Himalya erkennen.

Sicht auf Pauri
In Kilkileshwar angekommen, schauten wir uns ein Bühnenprogramm zur Jahresfeier der Schule an. Von dort aus ging es am gleichen Abend weiter nach Pabau, wo wir unsere Adventszeit in einer kleinen Schule verbrachten.

Die Schule in Pabau















Doch hier war unser Roadtrip noch lange nicht zu Ende…













Anmerkung:
Dieser Artikel war lange verschollen und vergessen. Deshalb wird er jetzt erst veröffentlicht.

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