Samstag, 12. August 2017

No forMALTIes

„Die liebste, ehrlichste, am härtesten arbeitende Person die ich kenne!“. „Wartet nur bis ihr Malti kennen lernt“. „Malti ist so toll, ihr werdet das schon noch sehen!“. Diese Aussagen von ehemaligen KKS-weltwärts Freiwilligen haben unsere Erwartungen an Dr. Malathi, wie sie eigentlich heißt, sehr hoch gesetzt. Dementsprechend aufgeregt waren wir als wir Malti am Flughafen von Coimbatore zum ersten Mal gesehen haben. Und wir wurden nicht enttäuscht. Entspannt leitete sie uns aus dem Flughafen zum Passbilder machen und danach ins KKID, obwohl einige von uns ständig mit dem Schlaf zu kämpfen hatten.

Im Institut angekommen gab es noch ein paar schriftliche Formalitäten zu erledigen, anschließend versicherte Malti uns jedoch, dass es bei ihr „no formalties“ gebe und wir zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ihr kommen können. Tatsächlich ist sie uns eine treue Begleiterin über die nächsten Tage, die uns unter anderem bei Tätigkeiten wie Geldabheben unterstützt. Außerdem ist sie unsere Übersetzerin und für all unsere Fragen offen. Malti redet mit uns offen über Religion, ihre eigene Erziehung und erklärt uns Besonderheiten der indischen Kultur und Dinge die wir unterwegs sehen. Auch wenn wir dann in unseren Projekten in ganz Indien verteilt sind, ist Malti immer für uns erreichbar und wir dürfen uns bei Problemen an sie wenden. Denn hier in Indien ist sie unsere externe Mentorin und Koordinatorin und mitverantwortlich dafür, dass alles nach Plan läuft.

„I’m always here, you can always call Malti“

„Any need, I’ll be there, I’ll fly to your Project”

 Eine Einheit in der wir Malti nur Fragen stellen und erzählen was uns hier in Indien aufgefallen ist, schließt sie mit einem ermutigenden Monolog ab. Wir sollen Indien selbst erkunden, uns einen eigenen Eindruck verschaffen und nicht nur auf Erzählungen hören. Wir sollen selber einschätzen, wann es sicher ist auf die Straße zu gehen. Wir sollen neben unserem Projekt noch Aktivitäten ausprobieren: Yoga, Kochkurs, Nähkurs – „try everything“, um es in Maltis Worten zu sagen.


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